Wie können Unternehmen in Tuttlingen die Energiewende als Wettbewerbsvorteil nutzen? Um diese Frage geht es beim „Zukunftsdialog 2026“ am Dienstag, 13. Oktober, auf dem Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen (HFU). Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Hochschule treffen sich dort zu Impulsvorträgen, einer Podiumsdiskussion und anschließendem Austausch.

Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr auf dem Campus Tuttlingen in der Kronenstraße 16. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 9. Oktober per E-Mail an [email protected] möglich.

Energie, Versorgungssicherheit und Unternehmenspraxis

Unter dem Motto „Hightech-City am Campus Tuttlingen – Energie als Schlüsselfaktor für Ihr Unternehmen“ laden die städtische Wirtschaftsförderung, die Stabsstellen für digitale Infrastruktur und Gleichstellung, die Hochschule sowie Kooperationspartner zum Zukunftsdialog ein. Im Zentrum stehen die wirtschaftlichen Folgen der Energiewende. Diskutiert werden sollen insbesondere Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit.

Wirtschaftsförderer Martin Wycisk spricht von konkreten und praxisnahen Antworten, die der Zukunftsdialog liefern soll. Ein Beispiel aus der Unternehmenspraxis stellt Jens Schule vor. Er ist Projektleiter bei der August Weckermann KG, die am Standort Oberbränd ein integriertes Energiesystem umgesetzt hat. Nach Angaben der HFU versorgt sich der Betrieb damit zu rund 90 Prozent autark mit regenerativer Energie.

Bei der anschließenden Diskussion geht es darum, ob und wie sich dieses Modell auf andere Unternehmen übertragen lässt. Moderiert wird die Runde von Walter Frevert von Radio 7.

Diese Fachleute sitzen auf dem Podium

  • Christian Leibinger, geschäftsführender Gesellschafter der KLS Martin Group
  • Jens Schuler, Projektleiter bei der August Weckermann KG
  • Robert Bede, Geschäftsführer und Inhaber von HB microtec
  • Patrick Müller-Benzing, Geschäftsführer der Stadtwerke Tuttlingen
  • Dr. Sandy-Cheril Manton, Klimaschutzmanagerin des Landesnetzwerks Baden-Württemberg

Darüber hinaus will die Veranstaltung zeigen, welche Rolle der Hochschulcampus Tuttlingen als Impulsgeber für die Region spielt. Studierende präsentieren vor Ort neue Entwicklungen. Ergänzend informieren Infopoints des Innovationsnetzwerks der Hochschule über weitere Angebote und Projekte.

Frauen-WirtschaftsTage und Netzwerken

In das Programm sind auch die diesjährigen Frauen-WirtschaftsTage integriert. Lilli Stoffels berichtet über ihre Erfolgsgeschichte als Alumna. Dabei soll deutlich werden, wie die Strukturen am Campus Tuttlingen ein praxisnahes Studium unterstützt und berufliche Perspektiven direkt in der Region eröffnet haben.

Die Hochschule versteht sich nach eigenen Angaben als Schnittstelle zwischen Wissen, Technologie und regionaler Wirtschaft. Nach dem Vortrag und der Podiumsdiskussion bietet ein Get-together Gelegenheit für persönliche Gespräche und Networking.